Zur Haftung des Aufsichtsrates bei Fehlverhalten des Vorstandes einer Aktiengesellschaft

Vorstandsmitglieder der Aktiengesellschaft haben die Geschäfte der Gesellschaft mit der „Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters“ auszuüben (§ 93 AktG). Sonst sind sie der Gesellschaft zum Schadensersatz verpflichtet. Die Schadensersatzansprüche verjähren in fünf Jahren, bei börsennotierten Gesellschaften sogar erst in zehn Jahren.

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Rechtmäßiges Alternativverhalten im Organhaftungsrecht – BGH, Urteil vom 10.07.2018 – II ZR 24/17

Mit Urteil vom 10.07.2018 hat der Bundesgerichtshof anerkannt, dass sich der Vorstand bei einem Haftungsprozess nach § 93 AktG auf den Grundsatz des rechtmäßigen Alternativverhaltens berufen kann. Die Entscheidung zeigt zugleich vor einem immobilienrechtlichen Hintergrund, dass Zustimmungserfordernisse des Aufsichtsrates unbedingt zu beachten sind und insbesondere nicht durch die Zustimmung des Aufsichtsratsvorsitzenden ersetzt werden können.

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Pressemitteilung: Metalcorp Group übernimmt Stockach Aluminium vollständig

Die Metalcorp Group hat durch ihre Tochtergesellschaft BAGR Berliner Aluminiumwerk GmbH weitere 50 % an der Stockach Aluminium GmbH von der luxemburgischen Holding Blanc Bleu er-worben. Die Metalcorp Group hält nunmehr 100 % an dem Unternehmen und profitiert somit noch stärker von den positiven Rahmenbedingungen bei dem Absatz von Walzbarren.

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Pressemitteilung: AUCTUS steigt mit Übernahme der B.R.A.S.S.T. Bau in die Bauwirtschaft ein

Die im Bereich des Mittelstands führende Münchener Beteiligungsgesellschaft AUCTUS erwirbt im Rahmen einer Buy&Build Strategie die renommierte Berliner B.R.A.S.S.T. Bau GmbH und plant mit Teilen des bisherigen Managements weitere Akquisitionen.

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Notgeschäftsführungsrecht auch bei akuter Gefahr für die Gesellschaft selbst – BGH, Urteil vom 26.06.2018 – II ZR 205/16

Mit Urteil vom 26.06.2018 konkretisiert der BGH die Voraussetzungen für das Notgeschäftsführungsrecht von Gesellschaftern in Gesellschafterstreitigkeiten und beschränkt es dahingehend, dass ein Notgeschäftsführungsrecht analog § 744 Abs. 2 BGB nicht besteht, wenn eine Abwendung der Gefahr für die Gesellschaften durch Inanspruchnahme der Mitgesellschafter möglich ist.

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