Rechtmäßiges Alternativverhalten im Organhaftungsrecht – BGH, Urteil vom 10.07.2018 – II ZR 24/17

Mit Urteil vom 10.07.2018 hat der Bundesgerichtshof anerkannt, dass sich der Vorstand bei einem Haftungsprozess nach § 93 AktG auf den Grundsatz des rechtmäßigen Alternativverhaltens berufen kann. Die Entscheidung zeigt zugleich vor einem immobilienrechtlichen Hintergrund, dass Zustimmungserfordernisse des Aufsichtsrates unbedingt zu beachten sind und insbesondere nicht durch die Zustimmung des Aufsichtsratsvorsitzenden ersetzt werden können.

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Pressemitteilung: Metalcorp Group übernimmt Stockach Aluminium vollständig

Die Metalcorp Group hat durch ihre Tochtergesellschaft BAGR Berliner Aluminiumwerk GmbH weitere 50 % an der Stockach Aluminium GmbH von der luxemburgischen Holding Blanc Bleu er-worben. Die Metalcorp Group hält nunmehr 100 % an dem Unternehmen und profitiert somit noch stärker von den positiven Rahmenbedingungen bei dem Absatz von Walzbarren.

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Pressemitteilung: AUCTUS steigt mit Übernahme der B.R.A.S.S.T. Bau in die Bauwirtschaft ein

Die im Bereich des Mittelstands führende Münchener Beteiligungsgesellschaft AUCTUS erwirbt im Rahmen einer Buy&Build Strategie die renommierte Berliner B.R.A.S.S.T. Bau GmbH und plant mit Teilen des bisherigen Managements weitere Akquisitionen.

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Notgeschäftsführungsrecht auch bei akuter Gefahr für die Gesellschaft selbst – BGH, Urteil vom 26.06.2018 – II ZR 205/16

Mit Urteil vom 26.06.2018 konkretisiert der BGH die Voraussetzungen für das Notgeschäftsführungsrecht von Gesellschaftern in Gesellschafterstreitigkeiten und beschränkt es dahingehend, dass ein Notgeschäftsführungsrecht analog § 744 Abs. 2 BGB nicht besteht, wenn eine Abwendung der Gefahr für die Gesellschaften durch Inanspruchnahme der Mitgesellschafter möglich ist.

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Die Zulassung der Rechtsbeschwerde und die Grundrechte

Gegen zivilgerichtliche Urteile ist die Revision zum Bundesgerichtshof möglich, wenn das Gericht sie im Urteil zugelassen hat. Das muss das Gericht tun, wenn die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat. Wenn sie also von der Beantwortung einer bisher umstrittenen oder von verschiedenen Gerichten unterschiedlich beurteilten Rechtsfrage abhängt. Lässt das entscheidende Gericht die Revision nicht zu, bleibt dem Unterlegenen die Möglichkeit, beim Bundesgerichtshof gegen die Nichtzulassung Beschwerde einzulegen.

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