Homebanner
Homebanner

Knauthe Aktuell

Urteil des OLG Dresden vom 18.02.2015 zu Regressansprüchen von Organen der Gesellschaft gegen Steuerberater/Abschlussprüfer des Unternehmens wegen fehlender Aufklärung über die Insolvenzreife

Ein Beitrag von Rechtsanwältin Dr. Eva Maria Huntemann

Die Ausgangslage
 

Zunehmend nehmen Insolvenzverwalter Organe insolventer Gesellschaften (Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte etc.) auf Schadensersatz in Anspruch, wenn diese nach Eintritt der Insolvenzreife noch Zahlungen an Gläubiger des Unternehmens geleistet haben. Insoweit ist fraglich, ob die in Anspruch genommenen Organe wiederum einen Regressanspruch gegen Wirtschaftsprüfer/Steuerberater haben, wenn diese über das Vorliegen der Insolvenzreife nicht hinreichend aufgeklärt haben.

Weiterlesen

Grundsatzurteil des BGH vom 05.03.2015 zu Rangrücktrittserklärungen

Ein Beitrag von Rechtsanwältin Dr. Eva Maria Huntemann

Die Ausgangslage
Rangrücktrittserklärungen sollen bewirken, dass für Forderungen gegen ein Unternehmen im Überschuldungsstatus die Passivierungspflicht und damit – bei negativer Fortbestehensprognose – auch die Insolvenzantragspflicht entfällt. Die Voraussetzungen eines Rangrücktritts (§ 39 Abs. 2 InsO) waren bisher teilweise ebenso wenig höchstrichterlich geklärt wie die Konsequenzen der Zahlung auf eine nachrangige Forderung an den Gläubiger.

Weiterlesen

Umgangsrecht mit einem nicht leiblichen Kind

Ein Beitrag von Rechtsanwältin und Notarin Susanne Remelius

Diese etwas “sperrige” Überschrift befasst sich mit einer in Trennungssituationen sehr häufig auftretenden Problematik:

Weiterlesen

Reform des Insolvenzanfechtungsrechts Ausgangslage

Ein Beitrag von Rechtsanwältin Dr. Eva Maria Huntemann

In den letzten Jahren ist vermehr kritisiert worden, dass das geltende Insolvenzanfechtungsrecht den Wirtschaftsverkehr mit unverhältnismäßigen und unkalkulierbaren Risiken belaste. Mit der Norm des § 133 InsO, der sogenannten Vorsatzanfechtung, kann der Insolvenzverwalter Rechtshandlungen anfechten, die bis zu zehn Jahre zurückliegen.

Weiterlesen

BGH: Rückgabe einer Gewährleistungsbürgschaft

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Dr. Andreas Ott

Mit seinem Urteil vom 26.03.2015 (AZ: VII ZR 92/14) hat der Bundesgerichtshof die bislang äußerst kontrovers diskutierte Frage, wann eine vom Auftragnehmer gestellte Gewährleistungsbürgschaft zurückzugeben ist, umfassend und unmissverständlich entschieden. Hiernach ist eine vom Auftragnehmer auf Grundlage einer formularmäßigen Vereinbarung gestellte Gewährleistungsbürgschaft vom Auftraggeber sobald und soweit zurückzugeben, als Mängelansprüche des Auftraggebers nicht mehr durchsetzbar sind.

Weiterlesen